Berechenbare Geometrie

Wir entwickelten eine systematische Methodik zur Erneuerung eines vorgegebenen Produktdesigns im Hinblick auf die Identifizierung und Eliminierung von unnötigen Beanspruchungen. Indem wir diesen Ansatz verwenden, können wir die „guten“ von den „schlechten“ Designs unterscheiden ohne uns nur auf das „Bauchgefühl“ zu verlassen. So lässt sich ein Design implementieren, das mit Six Theta® konform ist.

Dies kann als „technische Buchhaltung“ des Designs unter Verwendung einer vollständig objektiven Methodik beschrieben werden.

Verglichen mit einem Design mit Überbeanspruchungen, ist ein Design mit wenigen oder keinen Beanspruchungen berechenbarer, während es gleichzeitig aufgrund des besseren Materialeinsatzes, weniger strikten Toleranzanforderungen und einfacheren Montageprozessen geringere Kosten verursacht. Wir nennen das berechenbare Geometrie.

Stufe 1


Bei unseren Analysen der Stufe 1 sehen wir uns alle Schnittstellen in einem Design an, bestimmen die beabsichtigten (oder idealen) Kontaktpunkte und vergleichen sie mit der tatsächlichen Anzahl der bestehenden Kontaktpunkte. Wir heben die unnötigen Beanspruchungen/Designschwächen hervor und erstellen einen grundlegenden Überblick der gesamten Konstruktion.

Wir können dann dabei helfen, die festgestellten Überbeanspruchungen in einer Re-Design-Phase zu entfernen und daher die Berechenbarkeit erhöhen.

Unsere Erfahrung mit hunderten von Produkten und Komponenten lehrt uns, dass 80-90% der Überbeanspruchungen normalerweise ohne gerechtfertigten Grund vorhanden sind und einfach eliminiert werden sollten. Die Verbleibenden unterliegen dann weiteren Analysen der Stufe 2. Dies sind die sogenannten „Schnittstellen außerhalb der Kontrolle“.
 

Stufe 2


Während wir bei den Analysen der Stufe 1 davon ausgingen, dass alle Teile unbegrenzt rigide sind, berücksichtigen wir auf Stufe 2 die tatsächliche Steifheit.

Die auf Stufe 2 durchgeführten Analysen erfordern mehr Zeit als die Analysen auf Stufe 1, sind aber dennoch relativ einfach, einschließlich der FEM-Analysen und Toleranzkettenanalysen. Da die Analysen der Stufe 2 jedoch nur an den „Schnittstellen außerhalb der Kontrolle“ von Stufe 1 durchgeführt werden, ist der Gesamtzeitaufwand normalerweise nicht besonders hoch.

Die weiteren Analysen auf Stufe 2 zeigen oft, dass einige der Schnittstellen, die während der Analyse der Stufe 1 als „nicht unter Kontrolle“ definiert wurden, eigentlich unter Kontrolle sind. Wenn nicht, sollte ein Re-Design in Betracht gezogen werden. Wenn das nicht möglich ist, wird die Analyse der verbleibenden „Schnittstellen außerhalb der Kontrolle normalerweise mit der Analyse auf Stufe 3 fortgesetzt.
 

Stufe 3 

Die Analysen der Stufe 3 umfassen viele der Methoden, die bereits von vielen Unternehmen weitgehend eingesetzt werden, einschließlich Mehrkörper-Simulationen, erweiterte Qualitätssicherung, Testprogramme usw.

Analysen der Stufe 3 erfordern normalerweise sehr viel Zeit und Ressourcen, sind aber grundlegend wichtig zur Sicherstellung der Kontrolle und Reduzierung der Abweichungen von übermäßig beschränkten Schnittstellen.

Wir unterstützen gerne bei der Durchführung der Analysen der Stufe 3, aber da die meisten Unternehmen bereits über starke Kompetenzen in diesem Bereich verfügen, erachten wir diese Dienstleistungen nicht als unsere Kernkompetenz.